Projekte

 

Deutscher Kita-Preis  Wir machen mit

Mit folgendem Text haben wir uns beworben:

Sehr geehrte Damen und Herren,
unser Team möchte sich gerne auf den Deutschen Kita- Preis mit unserer
Einrichtung bewerben.
Wir sind eine Reggio- inspirierte Einrichtung für 180 Kinder im Alter von 1- 10
Jahren mit dem Schwerpunkt Lernwerkstatt als Konsultationseinrichtung des
Landes Niedersachsen. Unsere Krippe, Kita und der Hort ist eine 10 gruppige
Einrichtung. Wir nehmen zurzeit an folgenden Landesprojekten teil: Frühe
Chancen Sprachkita und Kita Plus- weil gute Betreuung keine Frage der Uhrzeit
ist. Unsere Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 6:45 Uhr bis 18:30
Uhr. Unsere gesamte Einrichtung arbeitet nach dem Qualitätsmanagment von
Professor Tietze aus Berlin. Zu unserer Qualitätssicherung sind wir im ständigen
Prozess. Wir sind ein Team von 35 Mitarbeitern und unser Leitsatz ist "das Ganze
ist mehr als die Summe seiner Teile". Das Bedeutet für uns, dass wir hauseigene
Ressourcen nutzen- und gruppenübergreifend in Projekten zusammenarbeiten.
Über die Eingewöhnung in die Krippe nach dem Berliner Modell und durch die
Mitarbeit im Brückenjahr haben wir konzeptionell einen Leitfaden entwickelt. So
entstehen keine Brüche in der Entwicklung von Kindern vom Elternhaus in die
Krippe, in die Kita und den Hort/ Grundschule. Den Übergang von der Kita in die
Grundschule haben wir verbindlich für alle Lehrpersonen in einem
Kooperationsvertrag festgehalten. Unsere tägliche pädagogische Arbeit ist
geprägt von einer inklusiven Haltung mit 2 Integrationsgruppen. Seit ungefähr 20
Jahren arbeiten wir mit Prof. Dr. Tassilo Knauf (Vorstand Dialog Reggio, Uni
Bielefeld) fachberatend zusammen. Unser Konzept ist gestützt vom
Orientierungsplan Niedersachsen und den Handlungsempfehlungen für Kinder
unter 3 Jahren.
Unsere Kita liegt im sozialen Brennpunkt einer Kleinstadt, Flächendeckend ist
unser Landkreis im Land Niedersachsen einer der Größten. Bei uns kommen
ungefähr zwischen 30 und 40 Prozent der Familien aus anderen Kulturkreisen,
zum Teil mit Fluchterfahrungen in unsere Einrichtung. Diese Vielfalt erleben wir
als Mehrwert. Durch eine gute Vernetzung im Sozialraumgremium können wir
viel erreichen. Durch intensive Zusammenarbeit wurden in der Vergangenheit
gemeinsame Projekte auf den Weg gebracht: z.B. Kulturfeste,
Sprachschatzsucher in der Kita (regelmäßiges Angebot für Eltern und Kinder
nicht deutscher Herkunft), und die Mitwirkung im politischen Austausch der
Kommune.
Wir haben unsere pädagogische Arbeit in allen Bereichen der 4
Qualitätsdimensionen „Partizipation, Kita als lernende Organisation,
Kindorientierung und Sozialraumorientierung“ im Team reflektiert. Mit der
Fragestellung "was können andere Kitas von uns lernen" geben wir folgende
Teamergebnisse an:
Um den Kindern Partizipation in unserer Kita zu ermöglichen haben wir einen
Leitfaden entwickelt, konkret sieht es in unserer Kita so aus:
- Entwickeln von Projekten am Interesse der Kinder (Reggiopädagogik)
- Ideen der Kinder bei Aktivitäten und Projekte einbeziehen
-Entscheidungen der Kinder (z.B. was möchte das Kind in das Portfolio
einheften) ernst nehmen
- Hohe Unterstützung in der Freispielphase
- Wahlfreiheit der Spiele und Aktivitäten
- Bereitstellung von vielen verschiedenen Materialien und Spielmöglichkeiten
- Abstimmung über Gruppenregeln, Spielen, Aktionen,
- Authentische und gleichberechtigte Begegnung von Kindern und Erwachsenen
- Wertschätzender Umgang miteinander
- Kinder ausreden lassen und deren Anliegen ernst nehmen
- Auswahlmöglichkeiten beim Turnen, Kochen, Ausflüge planen und
verschiedenen Abstimmungsverfahren kennenlernen.
Zum Qualitätsmerkmal Kindorientierung sehen wir unseren besonders
starken Schwerpunkt in der täglichen Arbeit. Wir arbeiten mit einer offenen
Fehlerkultur. Interessierte und Besucher können bei uns folgendes wahrnehmen:
Wir haben eine sehr wertschätzende Haltung jedem Besucher gegenüber. Es ist
uns wichtig den Kindern eine offene und wertschätzende Haltung mit gutem
Beispiel vorzuleben. Diese wird von jedem unserer Mitarbeiter nicht nur
getragen, sondern gelebt. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Eltern ist
geprägt von einer Offenheit und baut auf einer vertrauensvollen
Organisationsgrundlage auf. Beispiele hierfür sind die regelmäßig stattfindenden
Entwicklungsgespräche, 1mal wöchentliche stattfindendes Eltern Café,
Begleitung bei Behördengängen, Unterstützung bei Antragsverfahren,
Dolmetscherkontakte wenn Sprachbarrieren zwischen Eltern und Erziehern
bestehen.
- Die Raumgestaltung ist für uns ein bedeutungsvoller Aspekt für die Arbeit am
Kind. Der Raum ist der dritte Erzieher und die Räume sind die Räume der Kinder.
Der Raum wird nach den Bedürfnissen und den Entwicklungsständen der Kinder
gestaltet. Durch ausgewertete Beobachtungen setzen die Pädagogen Impulse
und Anregungen für kontinuierliche Lernerfahrungen. In den Lernwerkstätten
finden die Kinder verschiedenste Materialien vor um kreativ zu werden und
unterschiedlichste Erfahrungen zu sammeln. Wir arbeiten mit verschiedenen
Dokumentationsverfahren, damit unsere pädagogische Arbeit transparent für die
Kinder, Eltern und Besucher unserer Kindertagesstätte sind. Für die
Dokumentationen nutzen
wir: die "Sprechenden Wände"
- Projektdokumentationen- und Mappen nach den Kriterien der Reggiopädagogik
-die Portfolios für jedes Kind
- der digitale Bilderrahmen mit aktuellen Fotos der Kinder
Auch im Außengrundstück bieten wir den Kindern diesen Erfahrungsraum.
Durch unsere langjährige Erfahrung in der Konsultationsarbeit ist eine
fortlaufende Begegnung vor Ort entstanden. Wir sehen den Austausch immer als
eine Bereicherung für unsere tägliche Arbeit an. Nach wie vor kontaktieren uns
Einrichtungen um in die Begegnung zu kommen und wir sehen diese Arbeit als
wichtigen Prozess, der sich bewährt hat. Wir geben Besuchergruppen und Teams,
die ihre Fortbildungstage nutzen, die Möglichkeit mit ihren Bedingungen einen
Schritt weiterzukommen. Unsere Einrichtung ist 28 Jahre alt, das Leitmotto
unserer Vereins, wir bewegen was, ist immer als ein wichtiger Aspekt zu sehen.
Das Motto der Leitung in 28 Jahren ist von Beginn an der Satz "Stillstand ist
Rückschritt". Auch wenn äußere Strukturen und Rahmenbedingungen nicht
immer zufriedenstellend sind, sieht das Team solche als herausfordernd im
positiven Sinne an. Es ist uns immer wichtig, das Beste aus einer Situation
herauszuholen und neue Wege zu gehen.
Wir würden uns freuen, wenn wir auch diesen Weg gemeinsam mit Ihnen gehen
dürfen. Gerne stellen wir Ihnen dann weitere Unterlagen unserer täglichen Arbeit
zur Verfügung.

 

 

Vorbrücker Wasserflöhe

Die Vorbrücker Wasserflöhe besuchen das Schwimmbad

Motivation für das Projekt

Das Element Wasser über auf Kinder eine faszinierende Wirkung aus und ermöglicht ihnen, vielfältige Körper-, Sinnes und Umwelterfahrungen zu machen.
Bei den meisten Kindern besteht von Natur aus eine große Motivation das Schwimmen zu erlernen. Häufig ist jedoch der Besuch eines Schwimmbads mit Unsicherheit und Ängsten verbunden. In dem  Projekt „Vorbrücker Wasserflöhe“ können sich unsere Vorschulkinder, in einer Kleingruppe gegenseitig motivieren und sich mit dem nassen Element vertraut machen. Es ist rein als Wassergewöhnung und nicht als Schwimmkurs zu verstehen.
Wassergewöhnung ist eine besondere Form der Bewegungsförderung, die mit viel Spiel und Spaß an den Interessen und Fähigkeiten der Kinder orientiert ist. Zudem gehört sie zu den wichtigsten Bausteinen der Prävention von Ertrinkungsunfällen.


Lernziele des Projekts:

Die Kinder lernen...
… sich im Wasser angstfrei zu bewegen
… erste Schwimmübungen (Bewegungsabläufe)
… die Eigenschaften von Wasser kennen
… die eigenen Fähigkeiten einzuschätzen
… die Gefahren von Wasser kennen
… Regeln und Sicherheitsverhalten am und im Wasser

 
Konnten die Kinder diese Ziele im Projekt erreichen, bietet dies eine hervorragende Voraussetzung, später im Rahmen eines entsprechenden Kurses das Schwimmen zu erlernen und evtl. das Frühschwimmerabzeichen (Seepferdchen) zu erlangen.

Projektverlauf

Während einer Woche, in den Osterferien, besuchen die Vorschulkinder in Kleingruppen gemeinsam mit Erziehern/Erzieherinnen das Fitnessbad in Walsrode. Vor Ort erwarten uns Übungsleiter des DLRG. Gemeinsam erkunden wir die Gegebenheiten wie Umkleidekabine, Dusche etc. bevor wir uns am Lehrschwimmbecken versammeln, um den Bademeister kennenzulernen.
Anschließend versammeln sich alle Kinder auf den oberen Treppenstufen, die in das Becken führen, so dass alle mit den Füßen im Wasser sitzen. Jedes Kind erhält nun einen Plastikbecher und lässt Wasser über verschiedenste Körperteile laufen. Dies bietet einen sanften Einstieg und es können erste Sinneserfahrungen mit dem kühlen Nass erlebt werden.
In den kommenden Projektstunden erkunden den Bewegungsraum Wasser etwas genauer. Er bietet den Kindern eine Fülle von unterschiedlichen Reizen, die sowohl die Wahrnehmung als auch die sensomotorische Entwicklung fördert. Das Kind erhält im Wasser Bewegungsmöglichkeiten, die an Land nicht durchführbar wären. Durch Spiele und Aufgaben erlernen die Kinder ganz beiläufig Bewegungsabläufe, die für das Schwimmen notwendig sind.
Die Wassereigenschaften wie Druck, Auftrieb und Widerstand trainieren spielerisch die Koordination des Kindes. Es muss sich ständig neu auf die Gegebenheiten im Wasser einstellen, um das Gleichgewicht zu halten oder die Körperposition zu verändern. Dieses wirkt sich zudem positiv auf die Körperspannung aus. 

 

 

 

 DLRG Kindergartentage



An zwei Wochentagen bekommen die Vorschulkinder der Kita Vorbrück Besuch von Jona Ahrens (Rettungsschwimmer und FSJ´ler der DLRG- Ortsgruppe Fallingbostel e.V.) und dem DLRG/Nivea Maskottchen Nobbi.

Die Kinder erwartet ein zweistündiges, spannendes Programm, in dem spielerisch die wichtigsten Bade-und Sonnenschutzregeln sowie das angemessene Verhalten in gefährlichen Situationen vermittelt werden. Bewegungsangebote, Rollenspiele und ein Riesenpuzzle animieren die Fünf- und Sechsjährigen zum Mitmachen, um aktiv zu lernen, worauf es beim Baden ankommt.


Die DLRG- Kindergartentage dienen als optimale Vorbereitung und als Einstieg in das anstehende Wassergewöhnungsprojekt „Vorbrücker Wasserflöhe“. Dieses findet jährlich während des Osterferien im Walsroder Fitnessbad statt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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